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Das Bourbaki-Panorama in Luzern

Vorstellung einer App

Das Bourbaki-Panorama in Luzern zeigt den Grenzübertritt der französischen Bourbaki-Armee im Februar 1871 in die neutrale Schweiz. Für die Bevölkerung des Schweizer Bundesstaats führte das einschneidende Ereignis die Werte vor Augen, für die dieser noch junge Staat stehen sollte: Solidarität, Humanität und Neutralität. Bis heute ist die Erinnerung an die Bourbakis mit diesen Werten verbunden. Der Westschweizer Maler Edouard Castres hielt den Grenzübertritt in der Ortschaft Les Verrières in einem Rundgemälde fest. 1889 kaufte es die Touristenstadt Luzern auf.
2015 wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Docmine und der PH Luzern eine Tablett-App lanciert, mit dem Ziel, besonders bei Jugendlichen neues Interesse an dem originalen Medium aus dem 19. Jahrhundert zu wecken. Dabei ging es darum, das Rundgemälde eine Geschichte erzählen zu lassen, aber auch die Besucher/innen zu einer eigenen „Bourbaki-Story“ zu animieren. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Bourbakis sollte, wie im neuen Lehrplan formuliert, der Bildung und Unterhaltung dienen.

Der Vortrag erläutert den Aufbau und die Ziele der App und verortet diese in der Schweizer Erinnerungstradition an die Bourbakis.