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Dr. Gerhard Bauer

Dr. Gerhard Bauer

Dr. phil., verheiratet, 2 Kinder

Geb. 1963 in Erding/Oberbayern

Aufgewachsen in Weiden/Opf.

1983/84 Wehrdienst bei den 5. Kompanien der Panzergrenadierbataillone 113 (Cham) und 122 (Oberviechtach)

Studium der Neueren Geschichte, Kunstgeschichte und Anglistik an den Universitäten Erlangen und Edinburgh.

Einjähriger Forschungsaufenthalt als Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Paris.

Promotion „Der große Schatten“ über den Mythos Napoleons und seinen Einfluss auf totalitäre Strömungen in Frankreich und Deutschland.         

Von1992 bis 1995 am Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt, danach als Freier Mitarbeiter an dem Ausstellungsprojekt „Vis à vis. Deutschland und Frankreich“ am Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.

Seit 1997 Historiker am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden. Dort Leiter des Sachgebiets Uniformen/Feldzeichen. In dieser Funktion verantwortlich für einen Sammlungsbestand, welcher vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart reicht. Zudem engagiert im fachlichen Austausch mit Museen und Sammlungen in Frankreich und im gesamten englischsprachigen Raum.

Ab 1997 beteiligt, zuletzt auch als Ko-Kurator, an der Konzeption und Einrichtung der Dauerausstellungsteile „Bundeswehr und NVA 1970-1990“ und „10 Jahre Armee der Einheit“. Danach Mitglied der Arbeitsgruppe Neukonzeption für die künftige Dauerausstellung des MHM. Dabei kuratorisch verantwortlich für Ausstellungseinheiten im epochenübergreifenden „Themenparcours“ (z.B. „Krieg und Gedächtnis“, „Politik und Gewalt“ oder „Formation der Körper“) und im chronologisch gegliederten Rundgang zur deutschen Militärgeschichte für die Sektionen von der Französischen Revolution bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.

Seit der Neueröffnung des MHM im Oktober 2011 verantwortlich für Ausstellungen mit Themen vom Spätmittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkriegs:

2013 Kurator der Sonderausstellung „Blutige Romantik“ über die Befreiungskriege.

2014 Kurator der Sonderausstellung „14-Menschen-Krieg“ zum Ersten Weltkrieg.

2015 Kurator des Prologs der Sonderausstellung „Die Flotte schläft im Hafen ein – Matrosentagebücher aus der Zeit des Ersten Weltkriegs“ mit Objekten zur Geschichte der Kaiserlichen Marine 1871-1918. 2020 Ko-Kurator der Sonderausstellung „Krieg Sieg Nation. Wie das deutsche Kaiserreich entstand“, eröffnet am 16. Juli 2020, geschlossen am 31. Januar 2021